Welchen Einfluss haben IoT und KI auf Personalthemen?

Stephanie

IoT, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 – alles Schlagworte an denen man zurzeit kaum vorbei kommt. Anfang des Jahres fand die Consumer Electronics Show in Las Vegas statt und eines der größten Themen waren Roboter und ihre zahlreichen Einsatzmöglichkeiten.

So stellte z.B eine Tochterfirma von Bosch ihren sehr niedlich aufgemachten Haushaltsroboter Kuri vor. Für rund 700$ soll Kuri ab Herbst 2017 erhältlich sein und seinen Mitbewohnern das Leben leichter machen. Dabei ist der putzige Roboter nur ein kleines Beispiel inwieweit das Internet of Things und Künstliche Intelligenz unser Leben beeinflussen kann.

Das Internet of Things, kurz IoT, kann aber nicht nur im Consumer Bereich eingesetzt werden, denn es bezeichnet die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen und kann insbesondere in der industriellen Anwendung große Potenziale schaffen. Ein einfaches Beispiel ist der Drucker: meldet dieser einen niedrigen Toner-Füllstand kann mit der entsprechenden Programmierung vollautomatisch und rechtzeitig Ersatz bestellt werden. Dieses Prinzip lässt sich auch auf ganze Produktionsstraßen anwenden, in denen die Maschinen autonom miteinander kommunizieren, selbstständig und nachfrageangepasst produzieren, Ersatzteile bestellen und die Wartung planen.

Laut einer Studie von McKinsey 2015 kann IoT bis ins Jahr 2025 einen wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11 Billionen Dollar schaffen, das sind ca. 11% der globalen Wirtschaftsleistung. Den größten Einfluss hat IoT demzufolge in Fabriken, in Städten und im Gesundheitswesen.

Spricht man über IoT fällt meist auch der Begriff der Künstlichen Intelligenz oder englisch Artificial Intelligence. Dabei handelt es sich, vereinfacht ausgedrückt, um Computersysteme oder Simulationen, die die menschliche Intelligenz nachahmen, indem auf vorgegebener und erlernten Muster basieren, Entscheidungen werden anhand von Wahrscheinlichkeiten getroffen und durch permanente Lernprozesse erweitert. Typische Beispiele für KI sind Schachcomputer, die den Erfolg ihrer Züge mittels Wahrscheinlichkeiten berechnen oder Sprachassistenten wie Apples Siri oder Amazons Alexa, die die Anfragen ihrer Nutzer intelligent interpretieren und auf den Nutzer und die Situation angepasste Ergebnisse liefern.

IM Vergleich zum vorherigen Beitrag sehe ich die Zukunft nicht so schwarz. Auch im Personalbereich werden IoT und KI Einfluss haben, positiv durch neu geschaffene Positionen und Spezialisten, die erst im Zuge dieser Entwicklung gebraucht werden, aber auch negativ, da manche Stellen durch digitale Mitarbeiter und Roboter ersetzt werden können. Eine japanische Versicherung hat beispielsweise einige Mitarbeiter durch eine intelligente Software ersetzt, die Schadensbemessung ebenso exakt durchführt wie die menschliche Abteilung zuvor. Ich bin aber relativ sicher, dass die Auswirkungen auch im Personalbereich größtenteils positiv sein werden.

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